Samstag dann „Ja!“ auf Fehmarn. Karnevalsbeginn – aber zum Glück ohne Helau. Dafür ein kolossal zum Mitmachen aufgelegtes Publikum, Bombenstimmung. Ich liebe das Kulturlabor. Man ist richtig nah dran an den Leuten. Tolle Sache. Übrigens zeigt das Foto die Bühne endlich mal NACH der Show. Denn eingepackt werden muss ja schließlich auch.

Und dann bin ich sage und schreibe eine Stunde lang unter einem glitzernden Sternenhimmel nachts durch Burg geirrt, weil ich die Jugendherberge nicht gefunden habe. Erst hatte ich es falsch in Erinnerung, wo die liegt. Dann kannten zwei Jugendliche, die ich unterwegs fragte (ist ja nicht so, dass in Burg um Mitternacht viele Menschen auf der Straße wären…) nicht den Unterschied zwischen rechts und links. Und dann wurde ich hundert Meter bevor ich da war auch noch unsicher, ob ich richtig war – und ging wieder zurück in die Innenstadt… Wow, schon erstaunlich, dass niemand die Polizei gerufen hat. Immerhin muss ich mit meiner ratternden Rolltasche so ziemlich alle Straßen von Burg im wahrsten Sinne des Wortes abgeklappert haben (zum Teil mehrfach – hin und zurück). Schließlich bin ich dann doch endlich angekommen – und war der einzige Gast im ganzen Haus – spooky, aber genial.