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Ernährungs-Routinen

Hier findest du, alphabetisch nach Themengebieten geordnet, jede Menge Tipps, wie du deine Ernährung nachhaltiger gestalten kannst.

markiert Tipps, die neue, umweltfreundliche Routinen in dein Leben bringen.
bezeichnet Einzelmaßnahmen, die schon für sich was bringen - oder die Ausbildung neuer Routinen unterstützen.
Beginne am besten mit kleinen Schritten - und steigere dich nach und nach (Beispiele sind die mit dem → gekennzeichneten Satzketten).

BIO, SAISONAL, REGIONAL:
Ich bevorzuge frische, naturbelassene Lebensmittel gegenüber stark verarbeiteten.
→ Ich bevorzuge regionale Lebensmittel.
→ Ich bevorzuge saisonale Lebensmittel.
→ Ich bevorzuge regionale und saisonale Lebensmittel.
→ Ich beziehe mein möglichst saisonales/regionales Obst und Gemüse über eine Gemüsekiste.
→ Ich trete einer solidarischen Landwirtschaft bei.
Ich informiere mich im Internet über "Mundraub", also über frei zügängliche Obstbäume.
→ Ich informiere mich über die Verwendung von weniger bekanntem Obst "Deine Stadt ist essbar".
→ Ich spreche Besitzer von Obstbäumen an, die die Ernte nicht einholen, ob ich unterstützen darf oder empfehle "Das Geld hängt an den Bäumen".
→ Ich ernte die Bäume und verteile die Ernte unter Freunden.
→ Ich lerne alte Haushaltstechniken, um Lebensmittel haltbar zu machen (Marmelade kochen, Chutney, Einwecken, Heiß abfüllen, Dörren, Milchsauer einlegen, ..), und mache das mit Obst/Gemüse.
Ich rege in meiner Firma an, Saft von "Das Geld hängt an den Bäumen" als Meeting-Getränk anzubieten (nur Hamburg).
Ich besorge (kaufen/aus dem Internet) mir einen Jahreskalender mit Aussaat-, Ernte- und Lagerzeiten gängiger Obst- und Gemüsesorten.
Ich bevorzuge Salat/Gemüse/Kräuter aus eigenem Anbau und pflanze dafür welche auf meinem Balkon.
Ich pflanze Salat/Gemüse/Kräuter auf dem Balkon.
Ich informiere mich über Stadtgarten-Projekte.
Ich bevorzuge Bio-Lebensmittel.
Ich kaufe tierische Lebensmittel nur noch von Anbietern mit artgerechter Tierhaltung (Metzger, Wochen- oder Biomarkt).
Ich kaufe 1 Woche lang nur noch Bio-Lebensmittel.

DIVERSES:
Ich bevorzuge Produkte ohne Palmöl (und, falls unvermeidbar, achte ich auf Bio-Palmöl aus nachhaltigem Anbau).
Ich nehme Avocado als das war, was sie ist: Ein Luxus-Lebensmittel - und esse sie entsprechend genussvoll und selten.
Ich backe mein Brot aus Biozutaten nur noch selbst.
→ Ich backe mein Brot aus Biozutaten nur noch selbst im Brotbackautomaten.
→  Ich backe mehrere Brote gleichzeitig aus Biozutaten nur noch selbst im Backofen und nutze dann die Restwärme des Ofens weiter (Kuchen(Auflauf).

FISCH:
Ich kaufe nur noch Fisch mit ASC/MSC oder FOS-Siegel.
Ich kaufe nur noch Fisch, dessen Bestände nicht überfischt sind.
Ich mache mich schlau, welchen Fisch man bedenkenlos verzehren kann.

FLEISCH:
Ich esse … Tage pro Woche vegetarisch.
→ Ich esse nur noch vegetarisch.
→ Ich ernähre mich … Tage pro Woche vegan.
→ Ich ernähre mich vegan.
Ich verzichte 1 Woche komplett auf Fleisch.
Ich teste Fleisch-Alternativen, wenn ich auf den Fleisch-Geschmack nicht verzichten will.
Ich gehe in ein veganes Restaurant und teste, ob mir veganes Essen schmeckt.
Ich kaufe mir vegetarischen Brotbelag und teste, welcher mir am besten schmeckt.
Ich kaufe mir ein Kochbuch mit vegetarischen/veganen Gerichten.
Ich finde …(Anzahl) neue, vegetarische Lieblings-Kochrezepte.
Ich melde mich (z.B. bei der VHS) zu einem Kochkurs an (z.B. vergetarisch/vegan).
Ich frage in meiner Kantine nach Bio-/vegetarischer oder verganer Kost.
Bei Fleisch bevorzuge ich Wild.
Als nächstes Haustier bevorzuge ich ein kleines und/oder vegetarisch fressendes Lebewesen.

FOODSHARING:
Ich informiere mich (z.B. im Internet) über das Angebot von Foodsharing in meiner Nachbarschaft.
Ich finde heraus, wo der nächste Fairteiler ist, und gehe beim nächsten Spaziergang einfach mal vorbei.
Ich stelle versuchsweise einen Angebotskorb mit Lebensmitteln, die ich allein nicht schaffe, bei Foodsharing ein.
Ich melde mich auf einen Angebotskorb bei Foodsharing.
Ich sortiere regelmäßig meinen Küchenschrank aus und bringe überzählige/unliebsame Lebensmittel zum Fairteiler.
Ich bilde mich zum Foodsaver weiter und hole regelmäßig Lebensmittel bei Bäckereien, Märkten, Restaurants ab.

GETRÄNKE:
Ich presse mir Orangensaft frisch aus europäischen Orangen (statt fertigem Orangensaft aus brasilianischen).
Statt Mineralwasser trinke ich nur noch Leitungswasser.
Ich kaufe mir einen Wassersprudler/bei schlechtem Wasser einen Aktivkohlefilter.
Ich achte bei Getränken darauf, dass sie in der Region abgefüllt wurden.
Ich trinke Tee statt Kaffee.
Ich kaufe nur noch Kaffee mit "TransFair-Fairtrade"-Siegel und Bio-Siegel.

MILCHPRODUKTE:
Ich esse Margarine statt Butter.
Ich nutze statt Milch und Sahne vegane Alternativen, z.B. Soja- oder Haferdrinks (Reis- und Mandelmilch sind ökologisch nicht so toll) bzw. Kokosmilch.
Ich kaufe verschiedene Margarine-Sorten (ohne bzw. mit nur wenig Palmöl) und teste, welche mir am besten schmeckt.