Gestern, am Freitag, habe ich auch erstmals in Trier gespielt. Die Tuchfabrik hat eine sehr schöne Bühne und ist wunderbar am Rande der Trierer Altstadt gelegen. Ich war ja sehr gespannt darauf, wie das Publikum im äußersten Südwesten der Republik drauf ist. Mein Eindruck: Sehr freundlich – aber reserviert. Und verflixt schwer aus der Reserve zu locken. Die waren z.B. kaum dazu zu bewegen, meine Weltretterpunkte aufzudecken. Und haben das Programm aber trotzdem sehr wohlwollend aufgenommen.
Übrigens: Dass Trier eine urkatholische Stadt ist, erkennt man schon daran, dass hier sogar die Enten grenzenloses Gottvertrauen haben…

erbar dann auch der “Tag des Guten Lebens” in Köln mit einem kleinen 20 Minuten-Auftritt von mir. In Köln-Ehrenfeld wurde quasi ein ganzer Bezirk gesperrt, die parkenden Autos aus den Straßen entfernt und die Straßen von den Einwohnern zurückerobert. Wie großartig! Neben diversen Info- und Aktionsständen von allen möglichen Organisationen, die sich Nachhaltigkeit und Umweltschutz auf die Fahnen schreiben, hat mich besonders beeindruckt, dass so viele Anwohner ihre Sofas auf die Straße gestellt haben und dort einfach gemeinsam den Tag verbrachten. Bei solchen Anlässen sieht man dann erst mal, an was für eine Lärmbelastung und Belästigung durch fahrende und parkende Autos sich der Mensch als anpassungsfähigstes aller Tiere schon gewöhnt hat. Mann, wäre das ein Gewinn an Lebensqualität, wenn die Innenstädte immer autofrei wären!

Ganz wund