Ich hasse es, mit dem Auto zu Auftritten zu fahren. Doch Samstag in Dannenberg ließ es sich nicht vermeiden. Die Verbindung mit den Öffis ist einfach zu schlecht und ich musste außerdem mein E-Piano mit zu Hellas Theaterclub transportieren. Aber ich werde bei dieser Fahrerei ganz meschugge im Kopp. Und wenn dann im Radio noch die Bundesliga-Berichterstattung mit dauererregtem Geplapper läuft, schaltet mein Gehirn komplett ab. Au weia, nicht so gut auf einer Strecke, wo andauernd die Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 auf 70 auf 80 auf frei auf 50 variiert. Und hinter jeder zweiten Ecke ein Blitzer lauert. Paff, vier Kilometer vor Dannenberg – das war wohl eine teure Anfahrt (das Foto wird nachgereicht…).

Der Auftritt hat dann aber alles wieder raus gerissen. Gut gefülltes Haus, ein Publikum, das super mitgegangen ist – und dazu Hella und Karlheinz, die den dortigen Theaterclub wirklich allerliebevollst betreiben. Toller Abend!

Und nachts kam ich gut und ungeblitzt wieder heim, weil wegen des Restadrenalins und eines interessanten Deutschlandfunk-Beitrags gedanklich etwas wacher als nachmittags.

P.S.: Anstelle von den ewigen Bühnen-Bildern hab ich jetzt einfach mal eins vom Backstage-Bereich gemacht. Da hocke ich dann und bereite mich auf den Auftritt vor.