Am Donnerstag, bei der Anreise nach Apolda (Nähe Leipzig, Thüringen) war echt der Wurm drin: Der Zug am Donnerstag (wegen Polizeieinsatz) verspätet, Anschluss verpasst, zwei Stunden später angekommen. Computer zuhause vergessen (kein entspanntes Wegarbeiten von Sachen die daheim immer liegen bleiben – und keine Programmtexte!). Fotoapparat dito (weshalb es zu diesem Beitrag kein Foto gibt). Schüttelfrost, Fieber, grippaler Infekt. Den Plan mit dem Weg zum Hotel aus der Hosentasche verloren. In Apolda wirklich niemand auf der Straße, den ich hätte fragen können (ein Glück wären die Bürgersteige nicht auch noch hochgeklappt). Von Rezeptionistin eines anderen Hotels in der irrigen Annahme, ich sei mit dem Auto unterwegs, mit meiner Sackkarre einmal komplett den Berg hoch, dann parallel wieder runter geschickt worden (der direkte Weg wäre ca. 15 Minuten, durch die für Autos gesperrte Innenstadt, nur ein Mal den gegenüberliegenden Berg hoch, gewesen – so eine 3/4 Stunde). Unmotivierte Rezeptionistin im anderen Hotel, die mir keine Nutzungserklärung für den gewöhnungsbedürftigen Schlüssel und die Lage meines Zimmers gab, so dass ich den Weg, eh schön völlig erschöpft, zwei Mal machen musste. Eine durchgeschwitzte, halbwache Nacht.

Aber dann! Am Freitag: Infekt besiegt, Auftritte im Klimapavillon auf der Landesgartenschau (trotz extrem halliger, Text-unfreundlicher Akustik) erfolgreich absolviert. Die Abschlussveranstaltung mit dem Weltretter bespaßt, tolle Leute kennen gelernt und das prima Buffet genossen. Und die Heimfahrt am Samstag funzte problemlos. Hach, ich bin wirklich gern auf Tour. Da erlebt man wenigstens mal was…