Salzgitter: Gegründet nach Plänen von Hermann Göring, Stahlstadt, Motorenwerke für VW – und auch Ausrichter der dortigen vierten Energietage. Diversere Veranstaltungen rund um die Frage, wie wir nachhaltiger leben können. Und angesichts der energieintensiven Wirtschaft erst mal keine unbedingt einfache Aufgabe für den dortigen Klimaschutzmanager. Der hatte mich vor Jahren bei einem Auftritt mit dem „Weltretter“-Programm in Braunschweig gesehen (damals, sehr passend, in einer Gärtnerei – und zwar im Gewächshaus…) – und zum Glück immer im Hinterkopf behalten. Gestern klappte es dann endlich mit einem Gastspiel von mir. Veranstaltungsort war die Kulturscheune Salzgitter.

Ein ziemlich großer Saal – mit sehr hoher Bühne. Die Techniker haben nicht schlecht gestaunt als ich ihnen eröffnete, dass ich lieber direkt unten bei den Zuschauern spielen wolle. Das „Weltretter“-Programm lebt ja davon, mit dem Publikum zu interagieren. Und das geht ganz schlecht aus 3,60 Meter Höhe (1,70 Bühne + 1,90 Meter zu meinem Mund). Zumal ich von der Bühne auch nicht so einfach mal eben runter gekommen wäre. Und noch verblüffter waren die Techniker, dass man sogar den Bühnenvorhang zuziehen konnte. Hatten die in 25 Jahren Einsatz dort noch kein einziges Mal gemacht. Jedenfalls erwies sich die Maßnahme denn auch als gute Entscheidung, weil ich so ganz nah dran war an den Leuten. Und endlich mal wieder den „Weltretter“ in voller 2×45 Minuten-Länge spielen konnte. Hat großen Spaß gemacht!

Eine Bemerkung übrigens noch zu Hin- und Rückreise: Die Bahn war pünktlich. Sauber. Die Toiletten funktionierten einwandfrei und kein besoffener Junggesellenabschied reiste mit. Darf man ja ruhig auch mal vermelden… 🙂
P.S.: Na gut, plötzlich gab´s doch noch eine Signalstörung – aber wer wird sich denn über läppische 15 Minuten Verspätung ärgern?